Ich arbeite nach dem Integrativen Verfahren, welches u.a. beinhaltet:

Kognitiv-behavioralen Ansatz:
  • Denkprozesse und Verhalten ausgerichtet

Psychodynamischen Ansatz:
  • Gespräche über die Vergangenheit und Gegenwart mit dem Ziel, Muster aufzudecken

  • Hauptbetonung liegt auf Fragen des Hier und Jetzt

  • Kindheit und Entwicklungsprobleme sind wichtig, werden aber weniger betont

An meinen beiden Standorten am Caprahof und in der Praxis Eisenstadt biete ich die folgenden Therapieformen an:
  • Einzelgespräche

  • Gruppentherapie

  • Familientherapie

  • Künstlerische und expressive Therapie

  • „Lebensweg gehen“: spezielles Therapie-Angebot am Caprahof

  • Timeout am Caprahof: 7-Tages- oder 4-Tagesprogramm

  • Therapie per Skype, Zoom oder Telefon

Wie lange sollte eine Therapie dauern?

Die Antwort hängt von den spezifischen Zielen ab:

  • Die Lösung konkreter Symptome lassen sich in relativ kurzer Zeit erreichen, etwa in Wochen oder Monaten.

  • Bei einer weitreichenden Neustrukturierung, wie z.B.: bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, ist mehr Zeit erforderlich

  • Im Laufe der Zeit wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung normalerweise geheilt. Dies bedeutet, dass man laut Definition nicht mehr fünf der neun definierten DSM.IV-Kriterien zeigt

  • Die Therapie kann auch unterbrochen werden und Pausen während der Therapie können auch nützlich sein, um Ideen zu festigen und neu gewonnene Erkenntnisse auszuprobieren und Zeit zum Reifen und Wachsen zu haben.

Wann sollte eine Psychotherapie beendet werden?
  • Wenn andere dauerhafte Beziehungen entstehen

  • Wenn befriedigende Aktivitäten von außen im Leben wichtiger werden

  • Wenn es keinen Leidensdruck mehr gibt

Weitere Zeichen für eine erfolgreiche ambulante Psychotherapie sind:
  • Größere Kontrolle über eigene Impulse

  • Weniger Stimmungsschwankungen

  • Fähigkeit, zu vertrauen und sich auf andere zu beziehen

  • Besseres definiertes Identitätsgefühl

  • Höhere Frustationstoleranz

  • Verbesserung bei Depression, Ängsten und sozialen Zusammenwirken

  • Rückgang von Selbstmordgedanken oder selbstschädigendem Verhalten